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Alle Blogartikel

Hier haben wir Ihnen alle bisherigen Blogartikel zusammengestellt. Diese sind nach verschiedenen Beitragskategorien sortiert.

Onlinemakler: Wo liegen die Grenzen des Digitalisierbaren?

Viele kennen sicherlich die TV-Werbespots von Homeday, einem digitalen Startup im Immobiliendienstleistungsbereich. Darin realisieren Verkäufer, die über konventionelle Makler verkauft haben, schmerzlichst, dass die Homeday-Alternative für sie kostenlos gewesen wäre. Auch andere Online-Makler, aber auch viele traditionelle Maklerunternehmen werben damit, dass Verkäufer für die Verkaufsunterstützung nichts zahlen müssen. Noch in diesem Jahr wird nun aber bundesweit die geteilte Provision eingeführt. Wir fragen uns daher, inwieweit dieses Geschäftsmodell dann noch funktionieren kann.

Die Hauptschwierigkeit für diese Unternehmen wird sein, dass sie zukünftig auch die Eigentümerseite von ihrem Service überzeugen müssen. Denn obwohl Homeday und Co. seit Jahren betonen, dass Verkäufer bei ihnen keine Provision zahlen müssen, ist dies nun bald doch der Fall. Diese Kundengruppe wird sich nach der gesetzlichen Änderung wahrscheinlich viel genauer mit der Auswahl des Dienstleisters beschäftigen. Immerhin entstehen dieser bald Kosten, die man sinnvoll investiert sehen möchte.

Gerade den Internet-Maklern könnte dies zum Verhängnis werden. Denn durch deren digitales Bestreben, effiziente und skalierbare Strukturen zu schaffen, ist von ihnen in der Öffentlichkeit das Bild eines anonymen Onlinedienstleisters entstanden. Was aber, wenn Verkäufer bei der Auswahl ihres Maklers auf eine hohe regionale Bekanntheit, auf lokale Empfehlungen und eine direkte Greifbarkeit vor Ort setzen? Was, wenn menschliche und nicht digitalisierbare Faktoren die Wahl des Maklerunternehmens mitbestimmen?

Für die digitalen Startups werden die Monate nach der Gesetzeseinführung darüber entscheiden, ob das jeweilige Geschäftsmodell weiter funktioniert oder doch nicht das ganz große Potential hat. Die meisten erwirtschaften noch keine Gewinne. Ihre hohen Wachstumsraten werden vor allem durch das Kapital der Investoren ermöglicht. Der Erfolgsdruck ist daher sehr groß. Sobald die Aussichten auf Erfolg nämlich schwinden, springen die rediteorientierten Geldgeber ab. Dann verschwinden diese Unternehmen so schnell aus der öffentlichen Wahrnehmung, wie sie dort aufgetaucht sind.

Wir von Mühlfeld Immobilien betrachten solche Mitbewerber als wichtig. Denn auch wenn deren Konzept am Ende nicht ganz aufgeht, machen sie dennoch vieles richtig. Man kann sie also beobachten, dabei lernen und dadurch selbst besser werden. Eines muss doch klar sein: Die Verkäufer am Markt sind so unterschiedlich wie deren Immobilien. Vor diesem Hintergrund ist es sogar wichtig, dass es eine große Bandbreite an Maklerunternehmen mit unterschiedlichen Philosophien und Konzepten gibt. So ist am Ende für jeden etwas dabei.

Maklerauswahl: Vermittlungserfolg ist nachweisbar!

Die Auswahl eines passenden Maklerunternehmens bei der Vermittlung der eigenen Immobilie erscheint auf den ersten Blick nicht ganz einfach. Dies hängt damit zusammen, dass es sehr viele solcher Unternehmen gibt und dass sie alle einen schnellen Verkauf zum Maximalpreis versprechen. Oberflächlich betrachtet sind oft kaum Qualitätsunterschiede auszumachen, denn jedes Vermittlungsunternehmen versucht sich von seiner besten Seite zu präsentieren.

Es gilt also ein wenig hinter die Kulissen zu schauen, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Dabei helfen zwei Bezugsgrößen, die nicht geschönt werden können und somit sehr genau den Vermittlungserfolg der Makler darstellen:

  • die durchschnittliche Vermittlungszeit 
  • die durchschnittliche Abweichung der Verkaufspreise von den jeweiligen Startpreisen

Bei der Vermittlungszeit ist anzumerken, dass diese bei Maklerunternehmen, die überwiegend an schwierigen Märkten tätig sind oder oft mit dem Verkauf von Spezialimmobilien beauftragt werden, einen höheren Durchschnittswert erreicht. Hier ist also eine differenzierte Betrachtung erforderlich.

Als Entscheidungshilfe kann festgehalten werden: An guten Märkten sollte die durchschnittliche Vermittlungszeit bei 2 bis 3 Monaten liegen. An schwierigen Märkten sind 6 bis 9 Monate in Ordnung. Unabhängig von der Marktsituation sollte die durchschnittliche Negativ-Abweichung der Verkaufspreise von den jeweiligen Startpreisen nicht größer als 10% bis 15% betragen. Höhere Abweichungen zeigen, dass der Makler den örtlichen Immobilienmarkt nicht ausreichend gut kennt bzw. Schwächen bei der Wertermittlung aufweist.

Vergleichen Sie also Maklerunternehmen nach diesen Kennwerten, sodass Sie im Anschluss eine transparente Entscheidung treffen können.

Eigentum statt Miete: Kundenveranstaltung der Volksbank Weschnitztal!

Eigentum statt Miete: Ein Thema, das die vorwiegend jungen Leute des Weschnitztals wohl sehr interessierte. Denn die Plätze im Vereinsheim der KSG Mitlechtern waren gestern Abend vollends besetzt.

Die Volksbank Weschnitztal hatte zu dieser Kundenveranstaltung eingeladen und stellte mit Herrn Prangenberg einen sehr erfahrenen Referenten. Dieser verstand es, ein recht trockenes Thema unterhaltsam zu präsentieren und erreichte seine gebannten Zuhörer offensichtlich sehr gut. Das war auch wichtig, denn vor allem für junge Menschen kann der Immobilienerwerb ein wesentlicher Bestandteil der Altersvorsorge sein. Und dass dabei das eigene Tätigwerden und nicht das reine Verlassen auf den Staat notwendig ist, rechnete der Referent anhand zahlreicher Beispiele einprägsam vor.

Neben den Gastgebern waren auch die Firma BIG Haus und wir von Mühlfeld Immobilien vor Ort, um den Interessierten im Anschluss Rede und Antwort zu stehen. Wir bedanken uns im Zuge dessen recht herzlich bei der Volksbank für die Einladung und freuen uns schon auf die nächste Kundenveranstaltung.

Ortsgerichtsschätzungen: Was spricht dafür und worauf sollten Sie achten!

Ortsgerichte sind ausschließlich in Hessen durch Landesgesetz errichtete Hilfsbehörden der Justiz. Sie bestehen in allen hessischen Gemeinden. Als entsprechende Rechtsgrundlage gilt das Ortsgerichtsgesetz (OGerG). Demnach können die Ortsgerichte unter anderem für die Schätzung von Grundstücken oder Rechten an Grundstücken etc. beauftragt werden. Hierfür müssen drei Ortsgerichtsmitglieder tätig werden. Diese sollten mit der Schätzung von Grundstücken vertraut sein.

Unserer Erfahrung nach nutzen sehr viele Eigentümer aus den unterschiedlichsten Beweggründen diesen Schätzungs-Service. Es sprechen vor allem die sehr niedrigen Gebühren dafür. So betragen diese beispielsweise für eine Immobilie mit einem Schätzwert von 50.000,- € nur 72,- €. Die Gebühr steigt um 6,00 € je 10.000,- € höheren Schätzwert. Damit liegen die Kosten weit unter denen eines Verkehrswertgutachtens.

Allerdings zeigt die Praxis, dass die Schätzwerte der Ortsgerichte nicht selten 30-50% von den tatsächlich erzielten Verkaufspreisen abweichen. Vor allem im Bereich der Erbschaftssteuer kann dies verheerende Auswirkungen für die Erben haben. Denn die Schätzungen werden von den hessischen Finanzämtern anerkannt. Ist also eine Schätzung deutlich zu hoch, zahlen Erben mit geringen Freibeträgen viel mehr Erbschaftssteuer als angemessen.

Wir wollen damit keinesfalls behaupten, dass die Schätzungen der Ortsgerichte generell falsch sind. Denn manchmal sind die ehrenamtlich tätigen Beamten, die mit einem viel zu geringen Budget arbeiten müssen, tatsächlich mit der Schätzung von Grundstücken vertraut. Dennoch möchten wir Sie sensibilisieren und dazu animieren, dass eine Gegenprüfung der Schätzungen sehr sinnvoll ist.

Dabei sollten Sie einen Fachmann aus der Region wählen, der entsprechende Qualifikationen nachweisen kann und die örtlichen Marktgegebenheiten kennt. Sparen Sie vor allem nicht am falschen Ende.

Sollten Sie Fragen haben, dann kommen Sie gerne auf uns zu. Wir freuen uns auf Sie.

Toni Mühlfeld (Diplom Sachverständiger (DIA) für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken, für Mieten und Pachten) und Helge Mühlfeld (Gutachter WAK)

Marktanalyse: Möchten Sie vom Aufwärtstrend profitieren?

Das anhaltend geringe Immobilienangebot an der Bergstraße und die sehr große Nachfrage nach Wohnraum führen zu steigenden Immobilienpreisen. Dies hat auch Auswirkungen auf das Preisgefüge im ländlichen Raum. Suchende, die eigentlich die Ballungszentren präferieren, weichen immer öfters in ländliche Gebiete aus. Dieser Trend führt dazu, dass auch dort teilweise die Immobilienpreise steigen.

Planen Sie den Verkauf Ihrer Immobilie? Dann ist aktuell ein sehr guter Zeitpunkt dafür. Wir unterstützen Sie gerne dabei. Mit unseren Sonderleistungen zur Immobilienvermittlung und der möglichen Anwendung eines Bieterverfahrens können wir Ihnen den Maximalpreis garantieren.

Sprechen Sie uns gerne an!

Are you ready? Wie man sich auf einen Besichtigungstermin vorbereitet!

„Das Haus steht ja direkt an einer Hauptstraße?! Eigentlich suchen wir ja eine Immobilie in ruhiger Lage!“ Wie diese beispielhafte Aussage eines Interessenten zeigt, sind nicht alle Suchenden optimal auf Besichtigungstermine vorbereitet. Dabei stellen viele Immobilienvermittler den Interessierten schon im Voraus umfassende Informationen zum Angebot zur Verfügung.

Warum auf diese nicht immer zurückgegriffen wird, ist durchaus etwas rätselhaft. Denn eine gute Terminvorbereitung bedeutet für alle Beteiligten klare Vorteile. So hilft die genaue Betrachtung der Objektinformationen dabei, dass eine Vorauswahl getroffen werden kann. Welche Häuser schaue ich mir an und welche nicht? Eine klare Zeitersparnis ist die Folge. Weiter führt eine detaillierte Vorarbeit dazu, dass eine schnellere Entscheidung nach der Besichtigung getroffen werden kann. Gerade auf „umkämpften“ Immobilienmärkten kann dies entscheidend sein.

Doch wie bereiten Sie sich bestmöglich auf Ihre Besichtigungstermine vor? Wir von Mühlfeld Immobilien sagen es Ihnen genau:

1. Suchkriterien: Legen Sie im Vorfeld genau Ihren Suchwunsch fest. In welcher Lage sich das Haus befinden soll, Zimmeranzahl, Wohnfläche, Grundstücksgröße etc. sind wichtige Parameter, die Sie für sich im Voraus beantworten sollten und die das „Gerüst“ Ihrer Suche darstellen.

2. Budget: Bevor Sie auf die Suche gehen, müssen Sie wissen, was Sie ausgeben können. Denken Sie dabei auch an die Nebenkosten des Erwerbs und an mögliche Instandsetzungs- oder Modernisierungskosten. Ein Termin mit Ihrem Bankberater ist in diesem Zusammenhang sinnvoll.

3. Auswertung der Objektinformationen: Mühlfeld Immobilien stellt den Interessenten ein umfangreiches Objektexposé mit Anschrift und einen virtuellen Innenrundgang zur Verfügung. Nutzen Sie diese Informationen! Was spricht beispielsweise dagegen, sich vorab die Lage genauer anzuschauen? Vieles können Sie an einem Haus verändern, die Lage wird aber stets die gleiche bleiben. Es ist also sinnvoll, für diesen Punkt Zeit zu investieren.

4. Besichtigung: Bereiten Sie für diese alle Fragen vor, die Ihnen bei der Betrachtung der Objektinformationen aufgekommen sind. Es ist die Aufgabe des Maklers, Ihnen diese Fragen zu beantworten. Eine bessere Gelegenheit erhalten Sie nicht. Es kann auch sinnvoll sein, gleich zum ersten Termin einen eigenen Berater mitzubringen, der für Sie das Angebot genauer unter die Lupe nimmt. Je mehr Informationen Sie sammeln, desto besser können Sie sich später entscheiden.

5. Nachbereitung des Termins: Schließen Sie den Eigentümer oder den Vermittler in Ihre Überlegungen mit ein. Halten Sie diese auf dem Laufenden. Teilen Sie mit, falls Sie noch Zeit für die Entscheidung benötigen. Nur so werden Sie ernsthaft bei der Verkaufsentscheidung berücksichtigt.

Und jetzt die Frage: Are you ready? Oder müssen Sie an Ihrer Terminvorbereitung arbeiten? Wie dem auch sein, wir helfen Ihnen gerne mit weiteren Tipps und vielleicht haben wir ja schon bald eine passende Immobilie für Sie im Angebot.