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Hier haben wir Ihnen alle bisherigen Blogartikel zusammengestellt. Diese sind nach verschiedenen Beitragskategorien sortiert.

Toni und Helge Mühlfeld im Gespräch über die Innenprovision

Innenprovision: 5 starke Gründe, warum dieses Modell beim Immobilienverkauf überzeugt

Die Provision ist die Vergütung für die Dienstleistung eines Immobilienmaklers. Sie fällt an, wenn eine Immobilie erfolgreich vermittelt wird. Viele Eigentümer und Kaufinteressenten fragen sich dabei, welches Provisionsmodell fair, transparent und effizient ist.

Welche Provisionsmodelle gibt es?

Grundsätzlich gibt es zwei Varianten: Die Innenprovision und die geteilte Maklerprovision.

Bei der Innenprovision übernimmt der Verkäufer die vollständige Provision des Maklers. Käufer zahlen keine zusätzliche Maklercourtage.

Im Gegensatz dazu stehen Modelle, bei denen Käufer und Verkäufer die Provision teilen. Seit der Gesetzesänderung 2020 gilt bei dieser Variante bundesweit, dass bei dem Verkauf von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen die Maklerprovision hälftig zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt werden muss. Maklerunternehmen wie wir, die mit der reinen Innenprovision arbeiten, waren und sind hiervon nicht betroffen. Ebenfalls nicht unter die gesetzliche Regelung fallen Gewerbeimmobilien, Mehrfamilienhäuser oder unbebaute Grundstücke.

Mühlfeld Immobilien arbeitet seit 15 Jahren ausschließlich und sehr erfolgreich mit der Innenprovision. Warum wir das tun und welche 5 starke Vorteile wir darin sehen, lesen Sie hier:

Die 5 Gründe, die unsere Kunden überzeugen

1. Geringere Gesamtkosten machen Immobilien attraktiver

Ein entscheidender Vorteil der reinen Innenprovision wird oft unterschätzt: Der gesamte Immobilienkauf ist wirtschaftlicher als bei einer klassischen geteilten Provision.

Ein einfaches Beispiel zeigt den Unterschied:

Bei einer Immobilie mit einem Kaufpreis von 500.000 € entstehen bei einer klassischen Doppelprovision von jeweils 3,65 % auf Käufer- und Verkäuferseite insgesamt Maklerkosten in Höhe von 7,3 % des Kaufpreises.

Bei einer reinen Innenprovision von 5 % trägt ausschließlich der Verkäufer die Provision. Die gesamten Maklerkosten liegen damit deutlich niedriger.

Das bedeutet: Ein Hausverkauf mit klassischer Doppelprovision verursacht insgesamt deutlich höhere Maklerkosten als ein Verkauf mit reiner Innenprovision. Bezogen auf den Beispielkaufpreis von 500.000 € entspricht das einer Differenz von 11.500 €.

Das macht Immobilien mit reiner Innenprovision deutlich attraktiver am Markt.

2. Das Bestellerprinzip schafft Transparenz und Vertrauen

Die reine Innenprovision schafft eine eindeutige Rollenverteilung: Der Verkäufer beauftragt den Makler — und der Makler vertritt konsequent die Interessen des Verkäufers.

Für Käufer entsteht dadurch von Beginn an Transparenz. Sie wissen sofort, dass keine zusätzliche Maklerprovision anfällt und welche Kosten tatsächlich auf sie zukommen. Das reduziert Unsicherheiten, vereinfacht die Kommunikation und schafft eine deutlich angenehmere Ausgangssituation im gesamten Verkaufsprozess.

Gleichzeitig verhindert das Bestellerprinzip typische Interessenkonflikte, die bei einer geteilten Provision häufig entstehen können. Die Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Interessen sind klar definiert — und genau das schafft Vertrauen bei allen Beteiligten.

Gerade bei größeren Vermögenswerten wie Immobilien sind klare Verhältnisse und Transparenz entscheidende Faktoren für einen erfolgreichen Verkauf.

3. Maximale Verkaufspreise

In der eben beschriebenen einseitigen Interessenvertretung liegt ein weiterer entscheidender Vorteil: Unser Fokus liegt vollständig auf der bestmöglichen Vermarktung und der optimalen Preisdurchsetzung für unsere Auftraggeber.

Da Käufer keine zusätzliche Provision zahlen müssen, wirkt die Immobilie deutlich attraktiver. Interessenten können ihr Budget stärker in den Kaufpreis investieren statt in zusätzliche Nebenkosten. Dadurch entstehen häufig:

  • eine größere, qualifizierte Käuferzielgruppe und
  • schnellere Verkaufsprozesse

Besonders wichtig wird dieser Vorteil bei professionellen Bieterverfahren.

Entsteht eine Situation, in der mehrere Kaufinteressenten mit gesicherter Finanzierung eine Immobilie erwerben möchten, führen wir bei Mühlfeld Immobilien ein Bieterverfahren durch. Den genauen Ablauf und die Hintergründe haben wir in einem separaten Blogartikel ausführlich erklärt.

Gerade bei einem Bieterverfahren zeigt sich der große Vorteil der reinen Innenprovision besonders deutlich.

Unser Auftrag besteht ausschließlich darin, für den Verkäufer den bestmöglichen Preis am Markt zu erzielen. Da wir keine Provision vom Käufer erhalten und somit nicht in einem Interessenskonflikt stehen, können wir ein Bieterverfahren konsequent auf die optimale Preisdurchsetzung ausrichten.

Genau das ist ein wesentlicher Unterschied zur geteilten Provision: Wer wirtschaftlich mit beiden Parteien verbunden ist, bewegt sich bei Preisverhandlungen automatisch in einem Spannungsfeld zwischen Käufer- und Verkäuferinteressen.

Bei der reinen Innenprovision dagegen sind die Rollen eindeutig definiert. Käufer wissen, dass wir klar die Verkäuferseite vertreten — und genau dadurch lassen sich Wettbewerbssituationen transparent, professionell und konsequent steuern.

4. Geringere Kaufnebenkosten sorgen für bessere Finanzierungskonditionen

Ohne zusätzliche Käuferprovision sinkt die finanzielle Einstiegshürde für Interessenten erheblich. Genau das hat in der Praxis oft einen größeren Einfluss auf die Finanzierungsmöglichkeiten, als viele zunächst vermuten.

Wie im Eingangsspiel ersichtlich, spart der Käufer bei einem Verkaufspreis von 500.000 € für eine Immobilie durch den Wegfall einer zusätzlichen Käuferprovision Kaufnebenkosten in Höhe von 3,65%.

Dieses Geld kann stattdessen als zusätzliches Eigenkapital in die Finanzierung eingebracht werden.

Dadurch verbessert sich die Eigenkapitalquote gegenüber der finanzierenden Bank — und genau das führt in der Regel zu:

  • besseren Finanzierungskonditionen und
  • höheren Finanzierungschancen

Viele Käufer können dadurch überhaupt erst in die Lage versetzt werden, eine Immobilie zu erwerben oder ihr Eigenkapital stärker in den eigentlichen Kaufpreis zu investieren. Die reine Innenprovision verbessert damit nicht nur die Attraktivität der Immobilie, sondern erhöht häufig auch die tatsächliche Kaufkraft der Interessenten — ein entscheidender Vorteil für einen erfolgreichen und effizienten Verkauf.

5. Professionelle Vermarktung und echte Expertise

Neben allen wirtschaftlichen und strategischen Vorteilen der reinen Innenprovision gibt es noch einen weiteren entscheidenden Punkt: die Qualität der Vermarktung.

Eine erfolgreiche Immobilienvermittlung erfordert heute weit mehr als nur ein Online-Inserat. Wer den bestmöglichen Preis erzielen möchte, benötigt professionelle Vorbereitung, hochwertige Präsentation, Marktkenntnis und eine konsequente Verkaufsstrategie. Und eine hochwertige Vermarktung entsteht nicht nebenbei — sie ist das Ergebnis von Erfahrung, Zeit und professioneller Umsetzung.

Dazu gehören unter anderem:

  • fundierte Marktwertermittlung
  • professionelles Exposé
  • hochwertige Immobilienfotografie
  • zielgerichtetes Online-Marketing
  • strukturiertes Besichtigungsmanagement
  • Bonitätsprüfung von Interessenten
  • professionelle Verkaufsverhandlungen
  • rechtssichere Begleitung bis zur Übergabe

Gerade die intensive Vorbereitung entscheidet häufig darüber, ob eine Immobilie durchschnittlich verkauft wird — oder ob ihr volles Marktpotenzial ausgeschöpft werden kann.

Die reine Innenprovision ermöglicht uns dabei, konsequent auf Qualität statt auf Masse zu setzen. Und genau diese Qualität ist am Ende häufig ein entscheidender Faktor für einen erfolgreichen Verkauf und einen optimalen Verkaufspreis.

Fazit: Warum wir konsequent auf die reine Innenprovision setzen

Die reine Innenprovision ist für uns kein Marketinginstrument, sondern die konsequente Weiterentwicklung moderner Immobilienvermarktung.

Sie reduziert die Gesamtkosten des Immobilienkaufs, schafft klare Interessenverhältnisse, verbessert Finanzierungsmöglichkeiten und erhöht die Nachfrage nach Immobilien. Gleichzeitig ermöglicht sie uns, Verkäufer kompromisslos zu vertreten, professionelle Bieterverfahren konsequent auf maximale Preisdurchsetzung auszurichten und deutlich mehr Zeit sowie Expertise in die Qualität der Vermarktung zu investieren.

Genau diese Kombination aus Transparenz, klarer Interessenvertretung und hochwertiger Vermarktung führt am Ende zu dem, worauf es beim Immobilienverkauf wirklich ankommt: dem bestmöglichen Verkaufsergebnis für unsere Kunden.

Sie haben noch Fragen zu unserm Provisionsmodell? Gerne erklären wir Ihnen die Vorteile in einem gemeinsamen Gespräch – wir freuen uns von Ihnen zu hören!

Firmenevent v.l.n.r. Toni und Julia Mühlfeld, Rüdiger Böhm, Carolin Weihrauch und Helge Mühlfeld

Einzigartiges Firmenevent

Manche Abende sind mehr als ein Termin im Kalender. Sie bringen Menschen zusammen, schaffen besondere Begegnungen und bleiben auch dann noch im Kopf, wenn die letzten Gäste längst gegangen sind. Genau so ein Abend war „Von hier. Für uns. Mit Rüdiger Böhm.“ von Mühlfeld Immobilien: regional verwurzelt, emotional berührend und voller Impulse, die nachwirken.

„Von hier. Für uns. Mit Rüdiger Böhm.“ – Ein Abend, der nachwirkt

Ein Firmenevent, das inspiriert, verbindet und bewusst etwas zurückgeben wollte: Mit der Veranstaltung „Von hier. Für uns. Mit Rüdiger Böhm.“ hat Mühlfeld Immobilien am 24. April in der Werkhalle der Schreinerei Bellut in Wahlen ein außergewöhnliches Format geschaffen. Die Veranstaltung war mit 130 Gästen ausverkauft gewesen – ein bunter Mix aus Familie, Freunden, Geschäftspartnern, Kunden und vielen Menschen aus Wahlen und der Region.

Bereits ab 18.30 Uhr herrschte bei bestem Frühlingswetter eine besondere Atmosphäre mit Fingerfood, kalten Getränken und vielen guten Gesprächen. Schnell wurde spürbar: Dieser Abend sollte mehr sein als ein klassisches Firmenevent.

Ein Geschenk an die Region

Zur offiziellen Begrüßung brachte Toni Mühlfeld die Idee hinter dem Abend auf den Punkt:

„Es gibt keinen konkreten Anlass. Wir wollten der Region einfach einen tollen Abend ermöglichen und etwas zurückgeben.“

Er würdigte dabei ausdrücklich das Team um Helge und Julia Mühlfeld sowie Carolin Weihrauch, ohne das die Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.

Bemerkenswert: Das Event war bewusst kein wirtschaftliches Projekt.

„Wir machen mit diesem Abend keinen Gewinn – im Gegenteil.“

Dass Hauptgast Rüdiger Böhm ohne Gage kam, unterstrich zusätzlich die besondere Haltung hinter diesem Format.

Und trotzdem sollte am Ende etwas „bei rumkommen“: Ein Spendenaufruf zugunsten der Incredibles der TG Jahn Trösel brachte beeindruckende 1.200 Euro für die Inklusionsmannschaft ein. Zwei Vertreter des Teams waren vor Ort – ein emotionaler und passender Moment für einen Abend, an dem es auch um Teilhabe und Zusammenhalt ging.

Ein Film, der bewegt

Ab 20 Uhr lief der Dokumentarfilm „Gegenwind“, der Rüdiger Böhm und seinen Freund Lars bei einem extremen Segelprojekt begleitet: Mit einem ultraleichten Sport-Catamaran wollten sie in 30 Tagen von Gibraltar bis Palermo segeln – fast 4.000 Kilometer.

Schwierige Wetterbedingungen, körperliche Grenzen und mentale Belastungen machten die Expedition zu einer außergewöhnlichen Herausforderung. Dass die Reise wegen der Corona-Regeln letztlich nicht beendet werden konnte, verlieh dem Film zusätzliche Tiefe.

Das Publikum erlebte keine klassische Heldenerzählung, sondern eine ehrliche Geschichte über „erfolgreiches Scheitern“.

Ein Gänsehautmoment des Abends

Für einen unvergesslichen Höhepunkt sorgte die anschließende Talkrunde mit Moderator Sascha Fischer.

Als Rüdi das Publikum fragte, ob jemand wisse, dass an diesem Abend ein Mensch im Raum sei, der ihm einst das Leben gerettet habe, wurde es still. Tatsächlich saß jener Arzt unter den Gästen, der ihn nach seinem schweren Unfall 1997 in der Schockbox im Klinikum Darmstadt betreut hatte. Die beiden sahen sich an diesem Abend zum ersten Mal seit dem Unfall wieder.

Ein Moment tiefer Rührung.

Mutmacher mit außergewöhnlicher Geschichte

Rüdiger Böhm, der gebürtig aus Wahlen stammt, war einst Leistungssportler, Trainer und Abenteurer. Ein schwerer Unfall veränderte 1997 alles – beide Beine mussten amputiert werden.

Was folgte, ist keine Geschichte des Aufgebens, sondern eine Geschichte neuer Möglichkeiten.

Sein Credo: No legs. No limits.

Heute inspiriert er als Coach, Referent und Mutmacher weit über den Sport hinaus.

Besonders bewegend war auch die Anwesenheit seiner Mutter Inge und Ihrem Partner Jürgen, denen an diesem Abend besonderer Dank galt. Ihre Unterstützung war ein entscheidender Teil seines Weges.

Botschaften, die bleiben

Mit klaren Worten gab Rüdi Gedanken mit, die nachwirkten:

„Kommt aus eurer Komfortzone raus und baut euch keine Grenzen im Kopf.“

Und sein vielleicht stärkster Satz:

„Nutzt diese einmalige Chance –70 Jahre nach dem Tod ist jeder von uns vergessen.“

Sätze, die nicht wie Motivationsfloskeln wirkten, sondern glaubwürdig gelebt.

Begeistertes Feedback

Auch bei den Gästen hinterließ der Abend Eindruck:

„Es war ein sehr beeindruckender und inspirierender Abend.“

„Es war toll – es hat alles bestens gepasst.“

Feedbacks, die zeigen, wie stimmig Atmosphäre, Inhalt und Gastgeberrolle zusammenkamen.

Und Rüdi?

Natürlich hat Rüdiger Böhm schon wieder neue Ideen im Kopf. Viel verraten wollte er noch nicht – nur so viel: Aktuell begeistert ihn das Kitesurfen besonders. Wer ihn kennt, ahnt: Daraus könnte schnell das nächste große Abenteuer werden.

Fazit

Mit „Von hier. Für uns. Mit Rüdiger Böhm.“ hat Mühlfeld Immobilien weit mehr als ein Event veranstaltet.

Es war ein Abend voller Begegnungen, Emotionen und echter Inspiration – getragen von regionaler Verbundenheit, gesellschaftlichem Engagement und dem Wunsch, etwas zurückzugeben.

Ein Format mit Haltung. Ein Abend mit Nachwirkung.

Nachwuchs im Familienunternehmen: Titelbild mit 2 süßen Babyfüßen

Nachwuchs im Familienunternehmen – ein kleines, ganz großes Wunder

In unserem Familienunternehmen gibt es zuckersüße Neuigkeiten: Toni, Teil unserer Geschäftsführung, ist vor Kurzem zum dritten Mal Papa geworden. In solchen Momenten wird uns wieder bewusst, dass es manchmal die kleinen Wunder sind, die alles ganz groß machen. Wir sind alle tief berührt und freuen uns euch einen kleinen privaten Einblick geben zu dürfen.

Denn dieses eine neue Leben verbindet uns auf besondere Weise: Toni als stolzer Vater, Julia als frischgebackene Tante und Helge, der sich nun über sein insgesamt 5. Enkelkind freuen darf. Und auch innerhalb unserer großen Familie, zu der selbstverständlich auch Mitarbeiterin und Cousine Carolin gehört, ist die Freude über den kleinen Neuankömmling riesig!

Solche Momente zeigen einmal mehr, was uns als familiengeführtes Immobilienunternehmen ausmacht. Bei uns ist Familie nicht nur ein Wort – sie ist gelebter Alltag. Wir teilen nicht nur Projekte und Ziele, sondern auch die wichtigen Augenblicke im Leben.

Natürlich bringt ein neues Familienmitglied auch Veränderung mit sich. Und wie man so schön sagt: Mit dem dritten Kind wird es selten ruhiger – eher lebendiger und manchmal auch ein wenig turbulenter im Hintergrund. Doch gerade in solchen Zeiten zeigt sich unsere Stärke: Wir halten zusammen, unterstützen uns gegenseitig und sorgen gemeinsam dafür, dass alles weiterhin mit vollem Einsatz läuft.

Mit viel Herz und Teamgeist heißen wir den kleinen Neuankömmling herzlich willkommen – und sind gleichzeitig wie gewohnt mit voller Energie für unsere Kundinnen und Kunden da.

Denn für uns gilt: Familie und Professionalität gehen Hand in Hand.

Immobilienverkauf mit Bieterverfahren: Titelbild 2 Steinböcke im Kampf

Immobilienverkauf mit Bieterverfahren: Eine spannende Strategie für den Maximalpreis

Der Immobilienverkauf mit Bieterverfahren hat einen klar festgelegten Ablauf. Und bietet damit viel Sicherheit und Struktur. Denn grundsätzlich folgt der Verkauf einer Immobilie selten einem festen Schema. Die Gründe für einen Verkauf sind unterschiedlich – ebenso wie die Ziele der Eigentümer. Manche möchten möglichst schnell verkaufen, andere legen den Fokus auf den bestmöglichen Preis.

Hinzu kommt, dass der Immobilienmarkt stark in Teilmärkte unterteilt ist. Besonders deutlich wird das beim Vergleich zwischen urbanen und ländlichen Regionen. Betrachten wir unser Marktgebiet, dass sich an der Bergstraße zwischen Weinheim und Heppenheim erstreckt und im Odenwald die Regionen Überwald, Gorxheimertal und Weschnitztal umfasst, werden die Unterschiede deutlich. Nachfrage, Käuferstruktur und Preisentwicklung unterscheiden sich hier oft erheblich. Eine erfolgreiche Vermarktung braucht deshalb eine Strategie, die zur Immobilie, zur Marktsituation und zu den Zielen der Verkäufer passt.

Mit der Methode des Bieterverfahrens haben wir bei Mühlfeld Immobilien bereits in zahlreichen Verkaufsfällen sehr gute Erfahrungen gemacht.

Bieterverfahren – Ablauf und Grundprinzip

Beim Immobilienverkauf mit Bieterverfahren geben mehrere Interessenten innerhalb einer festgelegten Frist ein Kaufgebot für eine Immobilie ab. Entscheidend für den Erfolg ist vor allem Transparenz – von der Ankündigung über die Durchführung bis zum Abschluss des Verfahrens. Dafür sind drei Elemente für uns zentral:

  • Besichtigung der Immobilie, damit sich alle Interessenten ein realistisches Bild machen können
  • Eine Finanzierungszusage oder ausreichendes Eigenkapital aller teilnehmenden Bieter
  • Abgabe eines schriftlichen Kaufgebots innerhalb einer festgelegten Frist

Nach Ablauf der Frist werden alle eingegangenen Angebote gesammelt an die Verkäuferseite weitergeleitet. Und an dieser Stelle ist folgende Abgrenzung zentral: Es handelt sich weder um eine Auktion noch um eine Versteigerung. Für Kaufinteressenten bedeutet das: Innerhalb der festgelegten Frist gibt jeder Interessent ein einmaliges schriftliches Kaufangebot ab. Und die Verkäuferseite behält die Entscheidungsfreiheit: Nach Abschluss des Verfahrens obliegt dem Eigentümer die Wahl, an wen er die Immobilie verkauft und es muss nicht zwangsläufig das höchste Angebt ausgewählt werden. Natürlich stehen wir als Immobilienexperten hier mit Rat und Tat zur Seite, um die beste Entscheidung treffen zu können.

Der Immobilienverkauf mit Bieterverfahren dient somit in erster Linie dazu, mehrere ernsthafte Interessenten strukturiert zusammenzuführen und eine transparente Grundlage für die Preisfindung zu schaffen. Da diese Vertriebsstrategie in Deutschland noch vergleichsweise selten eingesetzt wird, fehlt vielen Marktteilnehmern jedoch die Erfahrung damit. Gleichzeitig kursiert auch gefährliches Halbwissen rund um die Thematik, da es viele mit einer Auktion oder auch einer Versteigerung gleichsetzen. Umso wichtiger ist daher eine professionelle Vorbereitung und Durchführung.

Wann das Verfahren besonders sinnvoll sein kann

Viele Verkäufer verfolgen ein klares Ziel: einen möglichst guten Verkaufspreis zu erhalten. Genau hier kann der Immobilienverkauf im Bieterverfahren seine Stärken ausspielen.

Besonders geeignet ist es zum Beispiel bei:

  • Immobilien mit hoher Nachfrage
  • schwer einschätzbaren Marktwerten
  • besonderen oder seltenen Objekten

Bei Mühlfeld Immobilien prüfen wir deshalb bei jeder Vermarktung individuell, ob diese Strategie sinnvoll eingesetzt werden kann – entweder von Beginn an oder auch im Verlauf eines Verkaufsprozesses.

Die wichtigsten Vorteile

Richtig eingesetzt kann der Immobilienverkauf mit Bieterverfahren mehrere Vorteile bieten:

  • Mehr Wettbewerb: Interessenten wissen voneinander, was häufig zu attraktiveren Angeboten führt
  • Realistische Preisfindung: Der Markt zeigt unmittelbar, welche Preise tatsächlich erzielbar sind
  • Klare Zeitstruktur: Das Verfahren läuft innerhalb eines definierten Zeitraums ab
  • Hohe Flexibilität: Es lässt sich an unterschiedliche Immobilien und Marktsituationen anpassen

Unsere Erfahrung

Aufgrund der aktuellen Marktentwicklung wird das Bieterverfahren derzeit etwas seltener eingesetzt als noch vor einigen Jahren. Immobilienmärkte verändern sich jedoch ständig – und damit auch die passenden Vermarktungsstrategien.

Bei Mühlfeld Immobilien setzen wir das Bieterverfahren dennoch bereits seit vielen Jahren in unterschiedlichen Verkaufsprozessen ein und haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Entscheidend ist dabei immer die passende Strategie für die jeweilige Immobilie – denn einen universellen Verkaufsweg gibt es im Immobilienmarkt selten.

Fazit

Der Immobilienverkauf mit Bieterverfahren ist kein Standard, aber eine interessante Option in der Immobilienvermarktung. In der richtigen Marktsituation kann es helfen, Nachfrage zu bündeln, Wettbewerb zu schaffen und einen marktkonformen Verkaufspreis zu erzielen.

Sie haben Fragen? Sprechen Sie uns gerne an!

Trauriges Smiley, das sich über Fehler beim Immobilienverkauf ärgert

Zu hoch gestartet, zu niedrig gelandet – ein teurer Fehler beim Immobilienverkauf

Fehler beim Immobilienverkauf entstehen oft schon beim ersten Schritt: dem Angebotspreis. Es klingt widersprüchlich, ist aber Realität am Immobilienmarkt: Die größte Gefahr, eine Immobilie unter ihrem eigentlichen Marktwert zu verkaufen, ist ein zu hoher Angebotspreis zu Beginn. Warum das so ist – und wie sich dieser Fehler vermeiden lässt – erklären wir hier.

Warum Eigentümer ihre Immobilie häufig höher einschätzen als der Markt

Für Eigentümer ist die eigene Immobilie weit mehr als nur ein Objekt. Sie ist Zuhause, Kapitalanlage und oft mit vielen persönlichen Erinnerungen verbunden. Hinzu kommen Investitionen in Modernisierungen, gestiegene Baukosten oder Vergleichsangebote aus Immobilienportalen, die auf den ersten Blick höhere Preise suggerieren.

Doch genau hier entstehen häufig typische Fehler beim Immobilienverkauf:

❌ Angebotspreise werden mit tatsächlichen Verkaufspreisen verwechselt.
❌ Emotionale Werte fließen in die Preisvorstellung ein.
❌ Online-Inserate werden als realistischer Marktmaßstab interpretiert.

Käufer orientieren sich dagegen an Marktanalysen, Finanzierbarkeit und vergleichbaren Verkäufen in der Region. Was online als „vergleichbare Immobilie“ erscheint, unterscheidet sich in Wahrheit oft deutlich in Lage, Zustand, Ausstattung oder Energieeffizienz. Genau deshalb führt der Blick auf andere Inserate häufig zu einer unrealistischen Preisvorstellung.

Viele Eigentümer unterschätzen außerdem, wie professionell Kaufinteressenten heute vorbereitet sind. Durch Vergleichsportale, Finanzierungsrechner und Marktberichte wissen Käufer meist sehr genau, welche Preise in einer Region tatsächlich realistisch sind. Wird eine Immobilie deutlich zu teuer angeboten, fällt das potenziellen Interessenten sofort auf – hier liegt bereits beim Vermarktungsstart ein gravierender Fehler beim Immobilienverkauf vor.

Aktuelle Entwicklungen und Preisanalysen auf dem deutschen Immobilienmarkt zeigt beispielsweise Statista Immobilienmarkt Deutschland.

Warum ein zu hoher Angebotspreis problematisch ist

Natürlich möchte jeder Verkäufer den bestmöglichen Preis erzielen. Viele Eigentümer verfolgen deshalb die Strategie, zunächst mit einem höheren Preis in den Markt zu gehen und später gegebenenfalls zu reduzieren. In der Praxis führt genau das jedoch oft zum Gegenteil.

Der Immobilienmarkt funktioniert sehr sensibel:

🔍 Die Immobilie wird zwar online gesehen, aber kaum angefragt.
📅 Wochen vergehen ohne ernsthafte Besichtigungen.
⬇️ Erste Preisreduzierungen werden notwendig.
⚠️ Weitere Nachlässe wirken schnell wie ein Warnsignal.

Besonders die ersten Wochen einer Vermarktung sind entscheidend. In dieser Zeit erhält ein neues Immobilieninserat die größte Aufmerksamkeit auf den Portalen. Genau dann beobachten Interessenten neue Angebote besonders intensiv. Wird die Immobilie in dieser wichtigen Phase zu teuer angeboten, verpufft ein großer Teil des Potenzials bereits am Anfang.

Interessenten beobachten den Markt heute sehr genau. Sobald ein Objekt länger online bleibt oder mehrfach reduziert wird, entsteht häufig der Eindruck, dass mit der Immobilie etwas nicht stimmt oder der Preis weiter sinken könnte. Viele Käufer warten dann bewusst weiter ab, um später noch stärker verhandeln zu können.

Das Ergebnis:

💸 Die Immobilie verliert an Attraktivität.
💬 Käufer verhandeln aggressiver.
📉 Am Ende wird häufig unter Marktwert verkauft.

Hinzu kommt, dass Banken und Finanzierungsberater Immobilien ebenfalls bewerten. Wenn ein Kaufpreis deutlich über dem realistischen Marktwert liegt, kann es sogar passieren, dass Finanzierungen schwieriger werden oder Käufer abspringen. Dadurch verlängert sich die Vermarktungsdauer zusätzlich.

Der richtige Weg: realistisch starten und strategisch vermarkten

Um Fehler beim Immobilienverkauf zu vermeiden, ist ein marktgerechter Angebotspreis entscheidend. Eine realistische Preiseinschätzung sorgt für Aufmerksamkeit, Nachfrage und im besten Fall sogar für Wettbewerb unter Kaufinteressenten.

Der Schlüssel für einen erfolgreichen Verkauf:

✔️ Vertrauen Sie auf fundierte Marktkenntnis und professionelle Bewertung.
✔️ Lassen Sie sich nicht ausschließlich von Online-Angebotspreisen beeinflussen.
✔️ Vermeiden Sie spätere Preisreduzierungen durch eine klare Strategie von Beginn an.
✔️ Nutzen Sie die erste Phase der Vermarktung optimal – denn dort ist die Aufmerksamkeit am größten.

Ein professioneller Immobilienverkauf besteht nicht nur aus schönen Fotos und einem Online-Inserat. Entscheidend ist vor allem die richtige Preisstrategie. Dabei spielen regionale Nachfrage, Lage, Zustand der Immobilie, Zielgruppe und aktuelle Marktbewegungen eine wichtige Rolle.

Wer seine Immobilie realistisch einpreist, erzielt oft bessere Ergebnisse als Verkäufer mit überhöhten Preisvorstellungen. Ein attraktiver Einstiegspreis erzeugt mehr Nachfrage, mehr Besichtigungen und häufig auch eine stärkere Dynamik zwischen mehreren Interessenten. Genau daraus entsteht oft der tatsächlich optimale Verkaufspreis und typische Fehler beim Immobilienverkauf werden vermieden.

Fazit

Viele Eigentümer sorgen sich vor allem um eine Frage: „Was passiert, wenn wir zu günstig starten?“ Genau dafür gibt es professionelle Verkaufsstrategien, die Marktpotenziale optimal ausschöpfen und gleichzeitig unnötige Preisverluste vermeiden. Mehr dazu erfahren Sie in unserem nächsten Blogartikel.

Fest steht jedoch: Der Verkaufserfolg entscheidet sich häufig bereits mit dem ersten Angebotspreis – und nicht erst am Ende der Vermarktung. Wer typische Fehler beim Immobilienverkauf vermeidet, verbessert nicht nur die Verkaufschancen, sondern schützt auch den tatsächlichen Wert seiner Immobilie langfristig.

Ein Jahr voller Impulse und ein bevorstehender Höhepunkte!

Wenn sich ein Jahr dem Ende zuneigt, entsteht dieser besondere Moment zwischen Rückblick und Aufbruch: ein kleines Innehalten, ein leises Lächeln – und oft auch ein Staunen darüber, was alles geschehen ist. Für uns war 2025 ein Jahr, das uns als Team näher zusammengebracht und gleichzeitig viel Raum für neue Möglichkeiten geöffnet hat.

Wieder komplett – und voller Energie

Einer der schönsten Momente? Im März kehrte Julia und im April Caro in Teilzeit aus der Elternzeit zu uns zurück. Mit ihnen kamen frische Energie, neue Impulse und vor allem dieses Gefühl von „Jetzt sind wir wieder komplett“. Wie schön, euch wieder an Bord zu haben!

Mehr Austausch, mehr Miteinander

Nach und nach fanden auch unsere Teammeetings – online wie vor Ort – wieder ihren festen Platz im Kalender. Und mit ihnen kehrte das zurück, was uns als Team ausmacht: echter Austausch, gemeinsames Denken und jede Menge neue Impulse.

Starke Netzwerke, starke Parnter

Besonders bereichernd waren in diesem Jahr die vielfältigen Netzwerkevents, die wir besucht haben. Formate wie „5 Fragen an…“ oder „STARTS Darts“ waren nicht nur inspirierend, sondern auch voller echter Begegnungen, guter Gespräche und neuer Denkanstöße. Hier haben wir gespürt, wie viel Dynamik entsteht, wenn Menschen mit Leidenschaft zusammenkommen Auch unsere Teilnahme am Fürther Markt – gemeinsam mit unserem Kooperationspartner Volksbank Weschnitztal – war ein schöner Baustein im Jahresverlauf.

Ein Geschäftsjahr, das uns stolz macht

Und mitten in all dem lief unser Alltagsgeschäft weiter – solide, zuverlässig, mit viel Herzblut. Wir dürfen stolz sagen: Es war ein sehr gutes Geschäftsjahr.
Wir haben unsere Ziele nicht nur erreicht, sondern in manchen Bereichen sogar übertroffen. Wir konnten neue Kundinnen und Kunden gewinnen, bestehende Partnerschaften vertiefen und viele Projekte erfolgreich abschließen. Vor allem aber hat sich bestätigt, dass wir als Team auch herausfordernde Phasen souverän meistern und gemeinsam wachsen.

Genussmomente zum Jahresende

Unser Jahresabschlussbrunch im Café Krönchen war dann das i-Tüpfelchen: ein gemütlicher, herzlicher Rahmen, um gemeinsam zurückzublicken, zu lachen und das Jahr entspannt ausklingen zu lassen. Dazu unser großes Social-Media-Gewinnspiel, das viel Freude und eine tolle Resonanz ausgelöst hat. Danke an alle, die mitgemacht haben!

Und jetzt? Vorfreude.

Mit diesem Gefühl gehen wir ins neue Jahr: dankbar für das, was war – und voller Vorfreude auf das, was kommt.
Ein Termin sticht dabei schon jetzt heraus: Am 24. April 2026 findet unser großes Event „Von hier. Für uns. Mit Rüdiger Böhm.“ statt. Es wird inspirierend, motivierend und garantiert ein ganz besonderer Abend.

Danke an unser Team, unsere Partner, unsere Kundinnen und Kunden – und alle, die uns durch dieses Jahr begleitet haben. Auf ein neues Jahr voller Ideen, Begegnungen und gemeinsamer Wege!

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