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Alle Blogartikel

Hier haben wir Ihnen alle bisherigen Blogartikel zusammengestellt. Diese sind nach verschiedenen Beitragskategorien sortiert.

In eigener Sache: Miteinander reden hilft!

Hin und wieder kommt es vor, dass unsere E-Mails nicht bei den Kunden ankommen. Diese landen beispielsweise in deren Spam-Ordner oder gehen ganz verloren, ohne dass uns ein Hinweis erreicht. Dies ist natürlich nie unsere Absicht und ärgert uns selbst. Denn als Unternehmen nehmen wir uns vor, alle E-Mails binnen Tagesfrist zu beantworten. Noch ärgerlicher ist es dann, wenn uns die betreffende Kunden dafür schlechte Internetbewertungen hinterlassen. Dort heißt es dann „der Makler hat sich nicht einmal gemeldet“.

Zugegebenermaßen kommt dies nicht sehr oft vor, aber es passiert eben. In diesen Fällen wünschen wir uns, dass die Kunden einfach mal anrufen und nach dem Verbleib unserer Nachricht fragen. Dies kostet nichts und oftmals ist schon nach wenigen Sekunden klar, an was es lag. Es muss doch auch im Interesse dieser Kunden sein, die Ursache herauszufinden, anstatt lediglich den eigenen Frust öffentlich loszuwerden und dann noch immer nicht das bekommen zu haben, wonach man bat (Bsp. Objektexposé). Reden hilft immer und löst Probleme sehr rasch. Das gilt nicht nur für die hier beschriebene Situation. Vielen Dank.

Was wäre, wenn: Wird das Wohnen in Hauptverkehrslagen attraktiver?

Das Wohnen an einer Hauptverkehrsstraße wird vom Interessentenmarkt in aller Regel als eher nachteilig beurteilt. Denn dort ist es lauter, gefährlicher und die Luft ist schmutziger als in verkehrsärmeren Lagen. Dies hat natürlich direkte Auswirkungen auf die erzielbaren Verkaufspreise.

Ein Beispiel für diese Differenzierung ist das Gorxheimertal. Sehr viele Menschen wohnen dort an der Hauptstraße durch das Tal. Aber schon wenige Meter abseits dieser Hauptverkehrsader steigt das Interesse an den Wohnlagen. Dies ist nachvollziehbar. Vor allem deswegen, weil der Autoverkehr in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Durch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Mobilitätseinschränkungen wurde diese Entwicklung zumindest vorübergehend gestoppt. Wie es in der Zeit danach weitergeht, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden. Aber man könnte ja ein wenig spekulieren: Was wäre, wenn der Verkehr dauerhaft abnehmen würde, weil zum Beispiel immer mehr Menschen von Zuhause aus arbeiten oder verstärkt auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen würden? Oder was wäre, wenn immer mehr saubere und leisere E-Autos auf den Straßen unterwegs wären?

Vom Grunde her ist das eine recht schöne Zukunftsvorstellung und bezogen auf das Thema dieses Artikels könnte wohl mit einem Nachfragezuwachs bei abermals stark frequentierten Verkehrslagen zu rechnen sein. Steigende Preise für diese Standorte wären die Folge. Man sieht an diesem Beispiel schön, wie sehr verschiedenste Entwicklungen zusammenhängen können. Wie es schlussendlich wirklich kommen wird, bleibt abzuwarten und genau das macht es so spannend. Wir von Mühlfeld Immobilien behalten jedenfalls für Sie die Immobilienmärkte fest im Blick und halten Sie gerne auf dem Laufenden.

Nachfragebewegung aufs Land: Zugezogene werden zu Einheimischen!

Mehr und mehr entscheiden sich Stadtbewohner für ein Leben auf dem Land. Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für die ZEIT-Stiftung ergab, dass  jeder dritte Großstädter aufs Land ziehen würde. Auch wir stellen fest, dass die Interessenten bereit sind weiter rauszuziehen als bisher. Dies hängt wohl auch damit zusammen, dass es schnelleres Internet und Homeoffice immer häufiger erlauben. Die aktuelle Pandemie hat die beschriebene Nachfragebewegung noch verstärkt. Die Krisensituation bewirkt etwas bei den Suchenden und verändert die Vorstellung davon, was ein gutes Leben ausmacht. Viele sehnen sich nach Sicherheit und nach überschaubaren Orten. Schutz anstatt Freiheit ist das Credo der Stunde.

Zweifelsfrei können wir diese Entwicklung anhand der tatsächlichen Nachfrage nach Häusern und Grundstücken auf dem Land feststellen. Diese steigt und das hat teilweise starke Auswirkungen auf die Bodenpreise. Speziell beim Verkauf von Baugrundstücken kommen aktuell Preise zustande, bei denen sich mancher Einheimische die Augen reibt. Erklärt ist das schnell: Interessenten aus den Städten, die das hohe Preisniveau dort gewöhnt sind, entscheiden sich ganz bewusst für ein Leben auf dem Land. Da kommt es sehr gelegen, dass man für Grund und Boden nur einen Bruchteil bezahlen muss. Selbst wenn auch auf dem Land, aufgrund der zunehmenden Nachfrage, höhere Preise abverlangt werden, wird das meist ohne Widerrede hingenommen. Denn der Unterschied zu den Stadtpreisen ist sehr groß.

Es ist daher anzunehmen, dass zu den s.g. Speckgürteln einzelne „Speckwürfel“ im Umfeld großer Städte dazukommen werden. Natürlich gilt dies nicht für alle ländlichen Gegenden. In schwächeren und stadtfernen Regionen wird die Bevölkerung wohl weiter schwinden. Und überhaupt bleibt abzuwarten, wie beständig dieser Trend sein wird. So haben die Städte zwar für den Moment ihren Vorteil verloren. Aber die Pandemie wird enden und die sich gegenseitig verstärkenden und nicht zu ersetzenden Vorteile der Stadt wie Ideenreichtum, Kapital und geistige und räumliche Mobilität kehren zurück. Dann wird man sehen, wie viele Städter es am Ende wirklich tun werden. Wahrscheinlich werden es vor allem diejenigen sein, die die Stadt beruflich mit aufs Land nehmen und somit ortsunabhängig arbeiten können. Dies trifft im Speziellen Berufsgruppen, die zentral sind für die Wissensökonomie des 21. Jahrhunderts. Also Gutverdiener auf einem hohen Bildungsniveau.

Es stellt sich für uns die Frage, wie der Zuzug dieser Menschen die Gemeinschaft auf dem Land verändern wird? Wahrscheinlich wird dies erst mit der Zeit beantwortet werden können. Sicher ist nur, dass es zu Veränderungsprozessen kommen wird, welche Zugezogene und Einheimische vor Herausforderungen stellen werden, aber auch großes Potential in sich bergen, gemeinsam voneinander zu lernen. Wünschenswert ist jedenfalls, dass Zugezogene zu Einheimischen werden und sich für ihr Dorf und die Natur verantwortlich fühlen. So könnte es gelingen.

Schwierige Zeiten für Immobiliensuchende: Bleiben Sie positiv und zuversichtlich!

Derzeit verstärkt sich ein Ungleichgewicht und es liegt wohl in der Natur der Sache, dass dieses „Gewinner“ und „Verlierer“ hervorbringt. Gemeint ist der zahlenmäßige Unterschied zwischen den angebotenen Wohnimmobilien oder Grundstücken in der Region (wenige) und den Nachfragern (sehr viele). Tatsächlich wäre ein ausgeglicheneres Verhältnis wünschenswert und gerechter. Allerdings kann ein Ausgleich nicht kurzfristig hergestellt werden. Die Interessenten am Markt müssen sich also auf die bestehende Situation einstellen und sich Verhaltensweisen aneignen, die dazu führen, dass sie am Ende vielleicht doch auf der Gewinnerseite stehen.

Zunächst ist es daher aktuell wichtig, dass man als Interessent seine schlechtere Verhandlungsposition akzeptiert. In den allermeisten Verkaufsfällen sitzen die Verkäufer am längeren Hebel. Sie haben eben etwas, was sehr viele haben möchten. Am ehesten ist diese Situation mit einer Jobbewerbung zu vergleichen und von dieser Sichtweise sollten die Suchenden auch das passende Auftreten ableiten. Man agiert höflich, zeigt sich von seiner besten Seite und legt umfangreich dar, warum man die richtige Wahl ist.

Irritierend ist es allerdings, wenn Interessenten das Gegenteil tun. Sie treten fordernd auf, kommen beispielsweise zu spät zu Terminen oder reagieren offen verärgert, wenn ihre Vorstellungen nicht erfüllt werden. Dieses Verhalten führt im heutigen Marktumfeld nicht zum erhofften Ziel und es sind glücklicherweise wenige Personen, die derart fehlerhaft agieren.

Unser Appell: Bleiben Sie vor allem positiv und zuversichtlich, egal wie lange Sie schon auf der Suche sind. Ihr offener Wunsch vom Eigenheim soll nicht zur negativen Belastung werden, sondern vielmehr eine positiv besetzte Zielsetzung bleiben.

Maklerauswahl: Vermittlungserfolg ist nachweisbar!

Die Auswahl eines passenden Maklerunternehmens bei der Vermittlung der eigenen Immobilie erscheint auf den ersten Blick nicht ganz einfach. Dies hängt damit zusammen, dass es sehr viele solcher Unternehmen gibt und dass sie alle einen schnellen Verkauf zum Maximalpreis versprechen. Oberflächlich betrachtet sind oft kaum Qualitätsunterschiede auszumachen, denn jedes Vermittlungsunternehmen versucht sich von seiner besten Seite zu präsentieren.

Es gilt also ein wenig hinter die Kulissen zu schauen, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Dabei helfen zwei Bezugsgrößen, die nicht geschönt werden können und somit sehr genau den Vermittlungserfolg der Makler darstellen:

  • die durchschnittliche Vermittlungszeit 
  • die durchschnittliche Abweichung der Verkaufspreise von den jeweiligen Startpreisen

Bei der Vermittlungszeit ist anzumerken, dass diese bei Maklerunternehmen, die überwiegend an schwierigen Märkten tätig sind oder oft mit dem Verkauf von Spezialimmobilien beauftragt werden, einen höheren Durchschnittswert erreicht. Hier ist also eine differenzierte Betrachtung erforderlich.

Als Entscheidungshilfe kann festgehalten werden: An guten Märkten sollte die durchschnittliche Vermittlungszeit bei 2 bis 3 Monaten liegen. An schwierigen Märkten sind 6 bis 9 Monate in Ordnung. Unabhängig von der Marktsituation sollte die durchschnittliche Negativ-Abweichung der Verkaufspreise von den jeweiligen Startpreisen nicht größer als 10% bis 15% betragen. Höhere Abweichungen zeigen, dass der Makler den örtlichen Immobilienmarkt nicht ausreichend gut kennt bzw. Schwächen bei der Wertermittlung aufweist.

Vergleichen Sie also Maklerunternehmen nach diesen Kennwerten, sodass Sie im Anschluss eine transparente Entscheidung treffen können.

Eigentum statt Miete: Kundenveranstaltung der Volksbank Weschnitztal!

Eigentum statt Miete: Ein Thema, das die vorwiegend jungen Leute des Weschnitztals wohl sehr interessierte. Denn die Plätze im Vereinsheim der KSG Mitlechtern waren gestern Abend vollends besetzt.

Die Volksbank Weschnitztal hatte zu dieser Kundenveranstaltung eingeladen und stellte mit Herrn Prangenberg einen sehr erfahrenen Referenten. Dieser verstand es, ein recht trockenes Thema unterhaltsam zu präsentieren und erreichte seine gebannten Zuhörer offensichtlich sehr gut. Das war auch wichtig, denn vor allem für junge Menschen kann der Immobilienerwerb ein wesentlicher Bestandteil der Altersvorsorge sein. Und dass dabei das eigene Tätigwerden und nicht das reine Verlassen auf den Staat notwendig ist, rechnete der Referent anhand zahlreicher Beispiele einprägsam vor.

Neben den Gastgebern waren auch die Firma BIG Haus und wir von Mühlfeld Immobilien vor Ort, um den Interessierten im Anschluss Rede und Antwort zu stehen. Wir bedanken uns im Zuge dessen recht herzlich bei der Volksbank für die Einladung und freuen uns schon auf die nächste Kundenveranstaltung.

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