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Hier haben wir Ihnen alle bisherigen Blogartikel zusammengestellt. Diese sind nach verschiedenen Beitragskategorien sortiert.

Was wäre, wenn: Wird das Wohnen in Hauptverkehrslagen attraktiver?

Das Wohnen an einer Hauptverkehrsstraße wird vom Interessentenmarkt in aller Regel als eher nachteilig beurteilt. Denn dort ist es lauter, gefährlicher und die Luft ist schmutziger als in verkehrsärmeren Lagen. Dies hat natürlich direkte Auswirkungen auf die erzielbaren Verkaufspreise.

Ein Beispiel für diese Differenzierung ist das Gorxheimertal. Sehr viele Menschen wohnen dort an der Hauptstraße durch das Tal. Aber schon wenige Meter abseits dieser Hauptverkehrsader steigt das Interesse an den Wohnlagen. Dies ist nachvollziehbar. Vor allem deswegen, weil der Autoverkehr in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Durch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Mobilitätseinschränkungen wurde diese Entwicklung zumindest vorübergehend gestoppt. Wie es in der Zeit danach weitergeht, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden. Aber man könnte ja ein wenig spekulieren: Was wäre, wenn der Verkehr dauerhaft abnehmen würde, weil zum Beispiel immer mehr Menschen von Zuhause aus arbeiten oder verstärkt auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen würden? Oder was wäre, wenn immer mehr saubere und leisere E-Autos auf den Straßen unterwegs wären?

Vom Grunde her ist das eine recht schöne Zukunftsvorstellung und bezogen auf das Thema dieses Artikels könnte wohl mit einem Nachfragezuwachs bei abermals stark frequentierten Verkehrslagen zu rechnen sein. Steigende Preise für diese Standorte wären die Folge. Man sieht an diesem Beispiel schön, wie sehr verschiedenste Entwicklungen zusammenhängen können. Wie es schlussendlich wirklich kommen wird, bleibt abzuwarten und genau das macht es so spannend. Wir von Mühlfeld Immobilien behalten jedenfalls für Sie die Immobilienmärkte fest im Blick und halten Sie gerne auf dem Laufenden.

Nachfragebewegung aufs Land: Zugezogene werden zu Einheimischen!

Mehr und mehr entscheiden sich Stadtbewohner für ein Leben auf dem Land. Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für die ZEIT-Stiftung ergab, dass  jeder dritte Großstädter aufs Land ziehen würde. Auch wir stellen fest, dass die Interessenten bereit sind weiter rauszuziehen als bisher. Dies hängt wohl auch damit zusammen, dass es schnelleres Internet und Homeoffice immer häufiger erlauben. Die aktuelle Pandemie hat die beschriebene Nachfragebewegung noch verstärkt. Die Krisensituation bewirkt etwas bei den Suchenden und verändert die Vorstellung davon, was ein gutes Leben ausmacht. Viele sehnen sich nach Sicherheit und nach überschaubaren Orten. Schutz anstatt Freiheit ist das Credo der Stunde.

Zweifelsfrei können wir diese Entwicklung anhand der tatsächlichen Nachfrage nach Häusern und Grundstücken auf dem Land feststellen. Diese steigt und das hat teilweise starke Auswirkungen auf die Bodenpreise. Speziell beim Verkauf von Baugrundstücken kommen aktuell Preise zustande, bei denen sich mancher Einheimische die Augen reibt. Erklärt ist das schnell: Interessenten aus den Städten, die das hohe Preisniveau dort gewöhnt sind, entscheiden sich ganz bewusst für ein Leben auf dem Land. Da kommt es sehr gelegen, dass man für Grund und Boden nur einen Bruchteil bezahlen muss. Selbst wenn auch auf dem Land, aufgrund der zunehmenden Nachfrage, höhere Preise abverlangt werden, wird das meist ohne Widerrede hingenommen. Denn der Unterschied zu den Stadtpreisen ist sehr groß.

Es ist daher anzunehmen, dass zu den s.g. Speckgürteln einzelne „Speckwürfel“ im Umfeld großer Städte dazukommen werden. Natürlich gilt dies nicht für alle ländlichen Gegenden. In schwächeren und stadtfernen Regionen wird die Bevölkerung wohl weiter schwinden. Und überhaupt bleibt abzuwarten, wie beständig dieser Trend sein wird. So haben die Städte zwar für den Moment ihren Vorteil verloren. Aber die Pandemie wird enden und die sich gegenseitig verstärkenden und nicht zu ersetzenden Vorteile der Stadt wie Ideenreichtum, Kapital und geistige und räumliche Mobilität kehren zurück. Dann wird man sehen, wie viele Städter es am Ende wirklich tun werden. Wahrscheinlich werden es vor allem diejenigen sein, die die Stadt beruflich mit aufs Land nehmen und somit ortsunabhängig arbeiten können. Dies trifft im Speziellen Berufsgruppen, die zentral sind für die Wissensökonomie des 21. Jahrhunderts. Also Gutverdiener auf einem hohen Bildungsniveau.

Es stellt sich für uns die Frage, wie der Zuzug dieser Menschen die Gemeinschaft auf dem Land verändern wird? Wahrscheinlich wird dies erst mit der Zeit beantwortet werden können. Sicher ist nur, dass es zu Veränderungsprozessen kommen wird, welche Zugezogene und Einheimische vor Herausforderungen stellen werden, aber auch großes Potential in sich bergen, gemeinsam voneinander zu lernen. Wünschenswert ist jedenfalls, dass Zugezogene zu Einheimischen werden und sich für ihr Dorf und die Natur verantwortlich fühlen. So könnte es gelingen.

Checkliste beim Immobilienverkauf. Wir helfen die richtige Tür auszuwählen (3 sind auf dem Bild).

Checkliste beim Immobilienverkauf: 5 entscheidende Fragen!

Eine Checkliste beim Immobilienverkauf ist immens wichtig: Der Verkauf einer Immobilie ist eine Entscheidung, bei der es um viel Geld und häufig auch um persönliche Erinnerungen geht. Eine gute Vorbereitung ist deshalb entscheidend. Neben den notwendigen Unterlagen und einer realistischen Preisvorstellung spielt vor allem die Wahl des richtigen Immobilienbüros die zentrale Rolle.

Doch woran erkennen Sie einen gutes Immobilienbüro? Unsere Checkliste hilft Ihnen dabei, die wichtigsten Kriterien zu prüfen und eine fundierte Entscheidung zu treffen.

1. Immobilienverkauf vorbereiten: Die wichtigsten Punkte

Bevor Ihre Immobilie auf den Markt kommt, sind einige grundlegende Fragen zu klären:

  • Immobilienwert ermitteln: Welcher Verkaufspreis ist unter Berücksichtigung von Lage, Zustand und aktueller Nachfrage realistisch?
  • Unterlagen zusammenstellen: Sind Grundbuchauszug, Grundrisse, Energieausweis und weitere wichtige Dokumente vorhanden?
  • Verkaufsstrategie festlegen: Kommt eine öffentliche Vermarktung infrage oder ist ein diskreter Verkauf sinnvoller?
  • Zeitplan bestimmen: Bis wann soll der Verkauf idealerweise abgeschlossen sein?
  • Immobilienbüro auswählen: Welcher Makler verfügt über die passende Erfahrung und kennt den regionalen Markt?

Gerade der letzte Punkt verdient besondere Aufmerksamkeit. Denn nicht jedes Unternehmen, das einen schnellen Verkauf zum bestmöglichen Preis verspricht, kann dieses Versprechen auch halten. Und wir sind Experten um Ihre Checkliste beim Immobilienverkauf mit 5 grünen Haken zu versehen.

2. Regionale Marktkenntnis und realistische Wertermittlung

Auf den ersten Blick unterscheiden sich Immobilienmakler häufig kaum. Viele werben mit langjähriger Erfahrung, umfassendem Service und hohen Verkaufspreisen. Umso wichtiger ist es, genauer hinzuschauen.

Ein entscheidendes Kriterium ist die regionale Marktkenntnis. Immobilienpreise und Nachfrage können sich bereits zwischen benachbarten Orten deutlich unterscheiden. Fragen Sie deshalb nach vergleichbaren Verkäufen in Ihrer Umgebung und lassen Sie sich erklären, wie der vorgeschlagene Angebotspreis zustande kommt.

Ein seriöser Makler berücksichtigt Lage, Zustand, Ausstattung und mögliche Modernisierungsmaßnahmen. Er begründet seine Einschätzung nachvollziehbar, statt lediglich einen möglichst hohen Preis in Aussicht zu stellen.

Denn ein überhöhter Angebotspreis kann dazu führen, dass Interessenten ausbleiben und später Preisreduzierungen notwendig werden.

3. Zwei Kennzahlen helfen bei der Maklerauswahl

Neben dem persönlichen Eindruck können zwei Kennzahlen zusätzliche Orientierung bieten:

Die durchschnittliche Vermarktungsdauer

Wie lange benötigt das Immobilienbüro durchschnittlich, um eine Immobilie zu vermitteln? Dabei ist wichtig, die Werte im Zusammenhang zu betrachten. Gefragte Wohnlagen lassen sich häufig schneller vermitteln als sanierungsbedürftige Objekte oder Immobilien in schwierigeren Marktsegmenten.

Die Abweichung zwischen Angebotspreis und Verkaufspreis

Wie stark weicht der tatsächlich erzielte Preis vom ursprünglichen Angebotspreis ab? Wird eine Immobilie beispielsweise für 500.000 Euro angeboten und für 450.000 Euro verkauft, beträgt die negative Abweichung zehn Prozent.

Größere Abweichungen können auf eine unzureichende Preisfindung hindeuten, haben jedoch nicht zwangsläufig dieselbe Ursache. Auch Marktveränderungen oder Besonderheiten der Immobilie können eine Rolle spielen.

Fragen Sie deshalb im Rahmen Ihrer Checkliste beim Immobilienverkauf nach nachvollziehbaren Erfahrungswerten und vergleichbaren Verkaufsfällen. Entscheidend ist das Gesamtbild aus realistischer Bewertung, passender Vermarktung und einem überzeugenden Verkaufsergebnis.

4. Vermarktung, Betreuung und Kosten prüfen

Ein professioneller Immobilienverkauf umfasst mehr als eine Anzeige auf einem Immobilienportal. Achten Sie darauf, welche Leistungen im Maklerauftrag enthalten sind und wie die Vermarktung konkret geplant wird.

Dazu gehören beispielsweise professionelle Immobilienfotos, ein aussagekräftiges Exposé, die gezielte Ansprache vorgemerkter Interessenten sowie die Organisation von Besichtigungen. Ebenso wichtig sind regelmäßige Rückmeldungen und eine zuverlässige Begleitung bis zum Notartermin.

Prüfen Sie außerdem die Maklerprovision, die Vertragslaufzeit, Kündigungsregelungen und mögliche Zusatzkosten. Alle Vereinbarungen sollten verständlich erläutert werden.

5. Checkliste beim Immobilienverkauf: Den besten Makler finden

  • Der Makler kennt den regionalen Immobilienmarkt.
  • Der Angebotspreis wird nachvollziehbar begründet.
  • Es gibt eine individuelle Vermarktungsstrategie.
  • Vergleichbare Verkaufserfolge und Referenzen sind vorhanden.
  • Kommunikation und Betreuung sind klar geregelt.
  • Provision und Vertragsbedingungen sind transparent.
  • Ich habe Vertrauen in die Zusammenarbeit.

Fazit: Gute Beratung beginnt mit Transparenz

Bei der Auswahl eines Immobilienmaklers sollten Sie sich nicht allein von Versprechen oder dem höchsten genannten Verkaufspreis leiten lassen. Regionale Erfahrung, eine fundierte Wertermittlung und eine transparente Arbeitsweise sind entscheidende Voraussetzungen für einen erfolgreichen Verkauf. Nehmen Sie unsere Checkliste beim Immobilienverkauf zu Hand und orientieren Sie sich daran!

Bei Mühlfeld Immobilien verbinden wir langjährige Erfahrung mit unserer Verbundenheit zur Heimatregion. Unsere Schwerpunkte liegen im Weschnitztal, im Überwald, im Gorxheimertal und an der Bergstraße. Wir kennen die Besonderheiten der einzelnen Teilmärkte und entwickeln für jede Immobilie eine passende Verkaufsstrategie.

Sie möchten Ihre Immobilie verkaufen? Wir beraten Sie gerne persönlich und unverbindlich zu ihrem Marktwert und den Möglichkeiten einer professionellen Vermarktung.

Eigentum statt Miete: Kundenveranstaltung der Volksbank Weschnitztal!

Eigentum statt Miete: Ein Thema, das die vorwiegend jungen Leute des Weschnitztals wohl sehr interessierte. Denn die Plätze im Vereinsheim der KSG Mitlechtern waren gestern Abend vollends besetzt.

Die Volksbank Weschnitztal hatte zu dieser Kundenveranstaltung eingeladen und stellte mit Herrn Prangenberg einen sehr erfahrenen Referenten. Dieser verstand es, ein recht trockenes Thema unterhaltsam zu präsentieren und erreichte seine gebannten Zuhörer offensichtlich sehr gut. Das war auch wichtig, denn vor allem für junge Menschen kann der Immobilienerwerb ein wesentlicher Bestandteil der Altersvorsorge sein. Und dass dabei das eigene Tätigwerden und nicht das reine Verlassen auf den Staat notwendig ist, rechnete der Referent anhand zahlreicher Beispiele einprägsam vor.

Neben den Gastgebern waren auch die Firma BIG Haus und wir von Mühlfeld Immobilien vor Ort, um den Interessierten im Anschluss Rede und Antwort zu stehen. Wir bedanken uns im Zuge dessen recht herzlich bei der Volksbank für die Einladung und freuen uns schon auf die nächste Kundenveranstaltung.

Ortsgerichtsschätzungen: Was spricht dafür und worauf sollten Sie achten!

Ortsgerichte sind ausschließlich in Hessen durch Landesgesetz errichtete Hilfsbehörden der Justiz. Sie bestehen in allen hessischen Gemeinden. Als entsprechende Rechtsgrundlage gilt das Ortsgerichtsgesetz (OGerG). Demnach können die Ortsgerichte unter anderem für die Schätzung von Grundstücken oder Rechten an Grundstücken etc. beauftragt werden. Hierfür müssen drei Ortsgerichtsmitglieder tätig werden. Diese sollten mit der Schätzung von Grundstücken vertraut sein.

Unserer Erfahrung nach nutzen sehr viele Eigentümer aus den unterschiedlichsten Beweggründen diesen Schätzungs-Service. Es sprechen vor allem die sehr niedrigen Gebühren dafür. So betragen diese beispielsweise für eine Immobilie mit einem Schätzwert von 50.000,- € nur 72,- €. Die Gebühr steigt um 6,00 € je 10.000,- € höheren Schätzwert. Damit liegen die Kosten weit unter denen eines Verkehrswertgutachtens.

Allerdings zeigt die Praxis, dass die Schätzwerte der Ortsgerichte nicht selten 30-50% von den tatsächlich erzielten Verkaufspreisen abweichen. Vor allem im Bereich der Erbschaftssteuer kann dies verheerende Auswirkungen für die Erben haben. Denn die Schätzungen werden von den hessischen Finanzämtern anerkannt. Ist also eine Schätzung deutlich zu hoch, zahlen Erben mit geringen Freibeträgen viel mehr Erbschaftssteuer als angemessen.

Wir wollen damit keinesfalls behaupten, dass die Schätzungen der Ortsgerichte generell falsch sind. Denn manchmal sind die ehrenamtlich tätigen Beamten, die mit einem viel zu geringen Budget arbeiten müssen, tatsächlich mit der Schätzung von Grundstücken vertraut. Dennoch möchten wir Sie sensibilisieren und dazu animieren, dass eine Gegenprüfung der Schätzungen sehr sinnvoll ist.

Dabei sollten Sie einen Fachmann aus der Region wählen, der entsprechende Qualifikationen nachweisen kann und die örtlichen Marktgegebenheiten kennt. Sparen Sie vor allem nicht am falschen Ende.

Sollten Sie Fragen haben, dann kommen Sie gerne auf uns zu. Wir freuen uns auf Sie.

Toni Mühlfeld (Diplom Sachverständiger (DIA) für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken, für Mieten und Pachten) und Helge Mühlfeld (Gutachter WAK)

Eine Immobilienbesichtigung soll gut vorbereitet sein. Klemmbrett und Stift für Notizen.

Immobilienbesichtigung richtig vorbereiten: 5 Tipps für Kaufinteressenten

Eine Immobilienbesichtigung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum eigenen Zuhause. Doch bevor Sie einen Besichtigungstermin vereinbaren oder eine Immobilie vor Ort anschauen, lohnt es sich, einige Vorbereitungen zu treffen. Denn je besser Sie informiert sind, desto gezielter können Sie Fragen stellen, mögliche Kosten einschätzen und am Ende eine fundierte Kaufentscheidung treffen.

Bei Mühlfeld Immobilien möchten wir Interessenten dabei unterstützen, den Immobilienkauf gut vorbereitet und mit einem realistischen Blick auf das jeweilige Objekt anzugehen. Mit den folgenden fünf Tipps machen Sie mehr aus Ihrem nächsten Besichtigungstermin.

1. Die eigenen finanziellen Möglichkeiten klären

Bevor Sie sich intensiv mit einer Immobilie beschäftigen, sollten Sie zunächst Ihre finanziellen Möglichkeiten prüfen. Wie hoch darf der Kaufpreis sein? Welche monatliche Belastung können Sie dauerhaft tragen? Und wie viel Eigenkapital steht zur Verfügung?

Neben dem eigentlichen Kaufpreis müssen Sie auch die Kaufnebenkosten berücksichtigen. Dazu zählen beispielsweise die Grunderwerbsteuer, die Notarkosten, die Grundbuchkosten und gegebenenfalls die Maklerprovision.

Darüber hinaus sollten Sie mögliche Instandsetzungs- oder Modernisierungskosten in Ihre Überlegungen einbeziehen. Gerade bei älteren Immobilien können zusätzliche Ausgaben für Heizung, Dach, Fenster oder energetische Maßnahmen entstehen.

Ein Gespräch mit Ihrem Bankberater ist deshalb bereits vor der Besichtigung sinnvoll. So können Sie besser einschätzen, welcher finanzielle Rahmen für Sie realistisch ist.

2. Die Objektinformationen aufmerksam auswerten

Eine gute Vorbereitung auf die Immobilienbesichtigung beginnt bereits vor dem Termin. Bei Mühlfeld Immobilien stellen wir Interessenten ein ausführliches Objektexposé mit der Anschrift sowie einen virtuellen Innenrundgang zur Verfügung.

Nutzen Sie diese Informationen, um sich möglichst umfassend mit der Immobilie vertraut zu machen. Welche Besonderheiten weist das Gebäude auf? Wie ist der Grundriss gestaltet? Welche Ausstattungsmerkmale sind vorhanden und welche Fragen ergeben sich daraus?

Auch die Lage sollten Sie frühzeitig genauer betrachten. Schauen Sie sich die Umgebung an, prüfen Sie die Verkehrsanbindung und informieren Sie sich über Einkaufsmöglichkeiten, Schulen oder andere für Sie relevante Einrichtungen.

Denn während sich viele Eigenschaften eines Hauses verändern lassen, bleibt die Lage grundsätzlich bestehen. Deshalb lohnt es sich, bereits vor der Immobilienbesichtigung Zeit in die Standortanalyse zu investieren.

3. Die Besichtigung gezielt vorbereiten

Wenn Sie sich einen ersten Eindruck von der Immobilie verschafft haben, sollten Sie Ihre Fragen für den Besichtigungstermin sammeln. Was ist Ihnen beim Durchsehen des Exposés aufgefallen? Welche Angaben möchten Sie genauer verstehen? Gibt es Punkte, die Sie vor einer möglichen Kaufentscheidung klären möchten?

Notieren Sie Ihre Fragen am besten vorab, damit beim Termin nichts Wichtiges in Vergessenheit gerät.

Die Immobilienbesichtigung bietet Ihnen die Gelegenheit, die Immobilie persönlich kennenzulernen, Räume und Ausstattung genauer zu betrachten und offene Fragen mit dem Makler zu besprechen. Nutzen Sie diese Zeit bewusst und schauen Sie nicht nur auf den ersten optischen Eindruck.

Je nach Objekt und persönlichem Bedarf kann es außerdem sinnvoll sein, bereits zum ersten Besichtigungstermin einen eigenen Fachberater mitzunehmen. Ein Bausachverständiger oder ein anderer qualifizierter Berater kann bestimmte Aspekte des Gebäudes und des möglichen Sanierungsbedarfs genauer einschätzen.

4. Bei der Immobilienbesichtigung genau hinschauen

Während der Besichtigung sollten Sie sich ausreichend Zeit nehmen, um die Immobilie aufmerksam zu betrachten. Achten Sie nicht nur auf die Raumaufteilung und die Ausstattung, sondern auch auf den allgemeinen Zustand des Gebäudes.

Welche Renovierungen wurden bereits durchgeführt? Gibt es sichtbare Mängel oder Hinweise auf möglichen Instandsetzungsbedarf? Wie wirken die Räume bei Tageslicht und entspricht die tatsächliche Wohnsituation Ihren Vorstellungen?

Scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen. Wir als Maklerunternehmen begleiten Sie durch den Termin und unterstützen Sie dabei, offene Informationen zu klären. Nicht jede Frage lässt sich unmittelbar beantworten – in solchen Fällen kann es sinnvoll sein, die entsprechenden Informationen im Anschluss nachzufassen.

Eine sorgfältige Besichtigung hilft Ihnen, den persönlichen Eindruck mit den Angaben aus dem Exposé abzugleichen und die Immobilie realistisch einzuschätzen.

5. Den Besichtigungstermin nachbereiten

Nach der Immobilienbesichtigung ist es sinnvoll, Ihre Eindrücke in Ruhe auszuwerten. Was hat Ihnen gefallen? Welche Fragen sind noch offen? Gibt es Punkte, die Sie vor einer Entscheidung weiter prüfen möchten?

Tauschen Sie sich bei Bedarf mit Ihrer Familie, Ihrem Bankberater oder einem eigenen Fachberater aus. Auch eine zweite Besichtigung kann hilfreich sein, wenn Sie sich bestimmte Details noch einmal genauer ansehen möchten.

Halten Sie uns als Maklerunternehmen und gegebenenfalls den Eigentümer über Ihren Entscheidungsstand auf dem Laufenden. Wenn Sie noch Zeit benötigen oder weitere Informationen wünschen, teilen Sie dies offen mit. Eine klare und verlässliche Kommunikation erleichtert die weitere Abstimmung und ermöglicht es uns, Ihre Interessen im Verkaufsprozess angemessen zu berücksichtigen.

Fazit: Gut vorbereitet zur Immobilienbesichtigung

Eine erfolgreiche Immobilienbesichtigung beginnt nicht erst beim Betreten der Haustür. Wer seine Finanzierung klärt, die Objektinformationen aufmerksam liest, Fragen vorbereitet und den Termin anschließend sorgfältig nachbereitet, schafft eine gute Grundlage für eine fundierte Kaufentscheidung.

Bei Mühlfeld Immobilien begleiten wir Sie gerne auf diesem Weg. Wir unterstützen Sie bei Fragen rund um die angebotenen Immobilien und stehen Ihnen im Rahmen des Vermittlungsprozesses als Ansprechpartner zur Verfügung.

Sind Sie bereit für Ihre nächste Besichtigung? Oder gibt es noch Punkte, bei denen Sie Unterstützung benötigen? Sprechen Sie uns gerne an – vielleicht finden wir schon bald gemeinsam Ihre passende Immobilie.

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